Herren-65

Bei den Senioren gibt es wieder eine Mannschaft Herren-65. Außerdem wurde noch eine Herren-70-Mannschaft gemeldet. Dies war durch die Verstärkung der Spieler des TSB Ravensburg möglich. Damit sollte in diesem Jahr eine konkurrenzfähige Mannschaft gestellt werden.

Die Gruppeneinteilung und die exakten Termine mit Hinweis auf die Heim- und Auswärtsspiele sowie die Ergebnisse lassen sich abfragen unter WTB-Herren-65

  • gespielt wird immer Mittwochs, normaler Beginn ist 11:00 Uhr.
  • dies kann sich bei entsprechender Wetterlage kurzfristig ändern. Im Internet werdet Ihr rechtzeitig informiert. Im Normalfall ist dies auch am „schwarzen Brett“ mit ausgehängt.
  • jährlich ändert sich der Spielball:  der Ball für die Senioren im Jahr 2019 ist der Dunlop Fort Tournamat.
  • gespielt wird in einer 4er-Gruppe, die Daten von 2018 waren: (Gr.-Nr. 091) in der Bezirksstaffel 1 St. B. Es ist davon auszugehen, dass die Einteilung bleibt.

Die Spieler freuen sich über einen Besuch bei den Verbandsrundenspielen. Die exakten Daten der Mannschaft siehe oben. Eine vorläufige Übersicht über die Termine beim TC Berg bietet die Tabelle Termine_2019.

Herren-65 v. lks: Benno, Harry, Wolfgang E., Adolf, Hansi (MF), Janko. es fehlen: Lude, Roland, Wolfgang Sch.

weiter Bilder findest Du unter Fotos Herren-65_2019

15. Mai: 1. Spiel in Fischbach

Am grünen Tisch hatte man sich einiges mehr erhofft. Leider fehlten mit Adolf und Lude zwei Säulen der Mannschaft. Trotzdem hielt sich die Mannschaft sehr achtbar und mit etwas Glück hätte ein besseres Ergebnis erzielt werden können. Neben den Spielern hatten alle einen weiteren, unangenehmen Gegner – den Wind! Trotzdem entwickelten sich gute Spiele!

  • Benno überzeugte mit gutem Aufschlag, guter Kondition und guter Antizipation. Trotzdem lag er in beiden Sätzen immer im Rückstand, um am Ende aber den Sieg für sich zu verbuchen. Eine Blase am Fuß zwang ihn dann zu Sparbewegungen um nicht für länger auszufallen. Sein „Wille“ brachte ihm den Sieg.
  • Harry legte los wie ein Wirbelwind. Führte rasch deutlich im 1. Satz, bis unerklärlich der Faden riss, und er im Match-Tie-Break knapp verlor. Der 2. Satz lief ähnlich, rasche Führung, herankommen des Gegners, diesmal aber das bessere Ende bei Harry. Leider hatte er dann Probleme mit der Wade und musste zurück stecken.
  • Wolfgang Schulz traf auf einen sehr athletischen Spieler, der sehr lauf stark war und fast fehlerfrei spielte. Wie kann man da gewinnen, Risiko steigern, aber das bedeutet auch Fehlerquote erhöht.
  • Wolfgang Eckart bestritt sein 1. Spiel im Schwabenland. Man merkte die fehlende Spielpraxis. Obwohl sein Gegner nicht gerade spritzig wirkte, verstand er es sehr gut zu platzieren und das war letztendlich der Schlüssel zum Erfolg. Mit weiterer Spielpraxis wird das noch ganz gut!
  • Doppel 1: Leider konnte Benno nicht spielen, und Harry war ebenfalls angeschlagen. Der 1. Satz wurde knapp im Match-Tie-Break verloren, der 2. Satz ging dann deutlich mit 1 : 6 verloren. Da sah man einfach die fehlende Beweglichkeit. Das fehlende Spielverständnis tat ein Übriges.
  • Doppel 2: Hier spielten Wolfgang und Janko wie aus einem Guss. Man wusste wie der Partner steht und läuft und spielte ein „Doppel miteinander“ und gewann deutlich. Und ihr unbedingter Siegeswillen, gab letztendlich den Ausschlag.
22. Mai: Herren-65 – TC Langenargen 2   5 : 1

Ein deutliches Ergebnis, dass aber von  6:0  bis zu einer Niederlage hätte kommen können. Wurde am Anfang noch überlegt, ob man in die Halle wechselt oder doch im Freien spielt, wurde die Entscheidung für das Freie getroffen. Alle hatten durch den langen Regen und weiche Plätze am Anfang ihre liebe Not mit den Platzverhältnissen. Ebenso mussten sich die Akteure auf das präzise und lauf starke Spiel ihrer Gegner einstellen.

  • Adolf hatte einen laufstarken und exakt spielenden Gegner. Am Anfang wurde auch mancher Ball durch die Platzverhältnisse falsch eingeschätzt. Der 1. Satz ging daher mit  4 : 6  an den Gegner, der 2. Satz mit   6 : 4  an Adolf. Im Match-Tie-Break wogte es hin und her mit dem besseren Ende von  10 : 8  für Adolf.
  • Bei Benno verhielt es sich ähnlich. Am Anfang spielte sein Gegner stark auf, platzierte sehr gut und Benno musste viel Laufarbeit leisten. Er kam immer besser ins Spiel und knackte mit dem   5 : 5  den Gegner. Den 1. Satz brachte er im Tie-Break nach Hause. Der 2. Satz wurde im Ergebnis deutlich verloren, aber es kostete den Gegner viel Kraft. Das zahlte sich im Match-Tie-Break aus, Benno gewann mit  10 : 6.
  • Wolfgang Schulz war seinem Gegner läuferisch überlegen und überzeugte mit sicherem Spiel, vor allem mit seiner Rückhand. Ergebnis:  6 : 2  und  6 : 3.
  • Bei Wolfgang Eckart verhielt es sich ähnlich. Er hatte mehr Ruhe in seinem Spiel, machte weniger Fehler und brachte sein Spiel damit sicher nach Hause. Ergebnis:  6 : 3  und  6 : 2.
  • Der Zwischenstand nach den  Einzeln von  4 : 0   war schon ein gutes Polster.
  • Doppel 1:  Adolf und Benno waren zwar eingespielt, aber der Gegner hatte dieses Privileg ebenfalls. So entwickelte sich ein wahrer Krimi. Der 1. Satz ging an Berg mit  7 : 5.  Der 2. Satz gewann Langenargen im Tie-Break mit  6 : 7. Der Match-Tie-Break ging dann denkbar knapp an Langenargen mit  9 : 11.
  • Doppel 2:  Hier war man etwas skeptisch. Die  zwei  „Wolfgangs“ hatten noch nie miteinander gespielt. Mit der jeweiligen Schokoladenseite (Vorhand bzw. Rückhand) der Beiden, hatten ihre Gegner keine Chance. Mit  6 : 1  und  6 : 2  war das Ergebnis deutlich.
26. Juni: Herren-65 – TC 1904 Wangen  1 : 5

Das war ebenfalls sehr deutlich. Gründe gibt es einige: das Wetter extrem heiß, morgens früher begonnen (wegen der Hitze) und einen ausgesprochen ballsicheren Gegner, die offensichtlich mit all diesen Bedingungen besser zurecht kamen. Die Ergebnisse von Adolf, Benno und Harry waren ziemlich eindeutig. Insgesamt wurde festgestellt, das die Gegner sehr gut platzieren konnten und präziser an die Linien spielten. Bis auf Wolfgang, der sein Spiel durchzog, etwas präziser und mit viel Spinn seinen Gegner im 1. Satz und im Match-Tie-Break zu Fehlern verleitete.

Im Doppel 1 wollte man es besser machen. Leider waren die vielen engen Bälle mit zu viel Risiko gespielt, und viele Bälle dadurch knapp im aus.

Das Doppel 2 hatte anfänglich Probleme, fing sich und gewann den 1. Satz im Tie-Break. Leider wurde der 2. Satz knapp mit  4 : 6  verloren. Der Match-Tie-Break ging ebenfalls kann mit  7 : 10 an Wangen.

3. Juli: Herren-65 – TC Ösch-Weingarten  2 : 4

Da wäre insgesamt mehr drin gewesen. Eine Umstellung in der Mannschaft wirkte sich dabei mit aus. Benno fühlte sich nicht ganz wohl, dafür spielte Wolfgang Schulz. Der Gegner von Adolf war einfach zu sicher und spielte sehr platziert. Dadurch zwang er ihn zu riskanten Bällen, die leider fast alle Punkte für den Gegner waren. Harry vollzog in seinem Spiel eine Achterbahnfahrt vom Feinsten. Zu Beginn des 1. Satzes dominierte sein Gegner. Langsam kämpfte er sich heran, um am Ende im Tie-Break knapp zu verlieren. Im 2. Satz war er ebenfalls gut dabei, um am Ende mit einem Break knapp zu verlieren. Wolfgang Schulz merkte man die fehlende Sicherheit an. Direkt aus dem Urlaub spielte er gut, trotzdem ging der Sieg an seinen Gegner. Wolfgang Eckart zeigte dafür wieder eine kämpferische Extravorstellung. Beide Spieler schenkten sich nichts, lange Ballwechsel mit vielen gut platzierten Bällen forderte eine hohe Laufbereitschaft und taktisches Spielvermögen. Hier hatte Wolfgang mehr Geduld und mehr spielerische Varianten und damit das bessere Ende bei sich. 

Im 1. Doppel konnten die Zuschauer eine spielerische und kämpferische Sondergala von beiden Mannschaften bewundern. Weingarten wahr schon weit weg, bis es bei Adolf und Harry zündete. Im 2. Satz ging es in den Tie-Break, den sie knapp verloren. Das 2. Doppel mit Wolfgang Schulz und Janko zeigten sich wieder von der besten Seite mit 12 : 4 siegten sie souverän.

17. Juli: TC Kluftern – Herren-65  2 : 4

Obwohl mit Adolf und Benno die Spitzenspieler fehlten, hat sich die Mannschaft hervorragend verkauft. Die beiden verloren Matches wurden jeweils im Match-Tie-Break verloren (5 : 10  bzw.  8 : 10). Da wäre also wirklich viel mehr drin gewesen.