Erste-Hilfe-Kurs für den TC Berg
Im Jahr 2011 wurden die Mitglieder durch 2 Herzinfarkte auf unserem Tennisplatz aufgeschreckt. Dabei musste der Eine und Andere feststellen, dass die Kriterien der Hilfemaßnahmen doch nicht so präsent waren wie man sich das vorstellt. Dies wurde zum Anlass genommen, in Zukunft hier besser gewappnet zu sein. Die Frage im Verein nach einem "Erste-Hilfe-Kurs" fand sehr große Resonanz.
Der Gedanke wurde nach einer Anfrage beim Roten Kreuz in die Tat umgesetzt und an 2 Abenden, dem 1. und 8. Februar wurde der Kurs abgehalten. Zwar gab es bei der Umsetzung des Kurses etwas Probleme, da wir viel Wert auf die praktische Seite legten und dies so offensichtlich nicht in das Kursschema des DRK passte. Nach Rücksprache und Reklamation nach dem 1. Abend mit dem DRK, wurde aber eine Form gefunden die unsere Ansprüche abdeckte. Letztlich waren sich alle Teilnehmer (24 Personen) einig, dass der Kurs jedem sehr viel gebracht hat. Mit einen großen Beitrag zum Gelingen des Kurses hatte der Leiter, Herr Zimmerer, beigetragen. Bei dem ernsten Thema hat er es doch verstanden die Thematik mit viel Beispielen und lockeren Sprüchen uns näher zu bringen.
Am 1. Abend war Theorie im Vordergrund. Mit Beamer und Leinwand wurden die verschiedenen Kriterien angesprochen und auf die notwendigen Maßnahmen hingewiesen.
Am 2. Abend war Praxis angesagt. Angefangen mit dem Hinweis auf die richtigen Mittel für das Anlegen eines Druckverbandes, über die richtige Seitenlage bis zum "Drücken" und "Beatmen" im Takt 30 zu 2, wurde jeder in der Praxis gefordert. Als Fazit kann festgehalten werden, alle Teilnehmer sind mit einem guten Gefühl nach Hause gegangen und können sich in Zukunft beruhigt einer solchen Situation stellen.
Am Schluss der Veranstaltung wurde auch noch ein Defibrillator = eine Behandlungsmethode gegen die lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen Kammerflimmern und Kammerflattern vorgeführt. Der Preis von ca. 2.500 € hat alle auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Da dieses Gerät mit einem spricht und damit weitgehend selbständig die Bedienung vorgibt, ist dies zwar das Nonplusultra aber wie kann es finanziert werden. Das wird mit den Senioren am nächsten Mittwochtreff am 7. März diskutiert. Eine 1. "Spende" haben wir bereits über die zu viel bezahlten Kursgebühren. Vielleicht finden wir auch noch Sponsoren die sich an diesem Gerät beteiligen. Wer kennt jemand???
